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Trotz Hitzewelle kein Wassermangel

Trotz der momentanen Hitzewelle ist in Greifswald und Gützkow die ausreichende Versorgung mit Trinkwasser auf Dauer gesichert. „Die Leistungsfähigkeit der Wasserreserven und deren gute Vernetzung untereinander sorgen für ausreichend viel und erfrischendes Trinkwasser aus dem Hahn“, so der Betriebsleiter der Wasserwerke Greifswald GmbH (WWG), Detlef Lorke.

Aus 25 Brunnen kann ausreichend Trinkwasser gefördert und aufbereitet werden. „das sichert auch in extremen Trockenzeiten völlig ausreichende Wasservorkommen in gewohnter, guter Qualität.“
Hydrogeologen wiesen bei der Berechnung der Grundwasservorräte nach, dass aus den Wasserfassungen der WWG täglich rund 22.000 Kubikmeter entnommen werden könnten und durch die Jahresniederschläge regeneriert würden. Das entspricht in etwa dem Fassungsvermögen von 1.100 Tanklastzügen. Tatsächlich verbrauchen die Greifswalder bei anhaltender Hitze und Trockenheit rund die Hälfte des maximal möglichen. Normalerweise sind es nur 9.000 bis 9.500 Kubikmeter pro Tag. In den Abendstunden werden kurzzeitig Spitzenwerte von 630 bis 670 Kubikmeter pro Stunde erreicht.
„Dazu kommt die seit Jahren praktizierte nachhaltige Wasserbewirtschaftung und der verantwortungsbewusste Umgang unserer Kunden mit dem Wasser“, stellte Lorke fest. In den letzten 15 Jahren wurden die Wasserverluste im Rohrnetz von 18 Prozent auf unter 5 Prozent gesenkt, was für die Branche ein Spitzenwert ist. Dies gelang durch elektronische Rohrnetzüberwachung und durch die konsequente Schadensbeseitigung.
„Eine Verbrauchseinschränkung für Wasser ist deshalb für Greifswald  und Gützkow weder kurz- noch langfristig zu erwarten, selbst wenn es jetzt noch längere Zeit trocken und heiß sein sollte“, so Lorke.